KURZGESCHICHTEN, KRITZELEIEN & KARTOONS

Achim und Micha

Achim und Micha, diese Namen, also ihr müsst die mal rückwärts lesen. Ist das nicht der Hammer? Übrigens gibt es in Deutschland eine Stadt und einen Ortsteil Namens Achim. Und früher gab es sogar noch den Landkreis Achim. Michas allerdings sucht man hierzulande auf der Karte vergebens. Wenn man allerdings in der Stadt Achim das Ortsschild rückwärts liest, na ihr wisst Bescheid. Anderes Thema: Letztens ist mir ein genialer Slogan für Dixi, also den Mobilen-Toiletten-Hersteller eingefallen, nämlich „Aus Liebe zu Scheiße”. Habe ich der Firma auch gleich für ne Million angeboten, aber die Verantwortlichen da fanden den Spruch irgendwie nicht so gut. Dabei „Aus Liebe zu Scheiße”, je öfter man das sagt, desto besser wird es, finde ich. Aus Liebe zu Scheiße. Der Slogan ist doch locker ne Million wert. Aus Liebe zu Scheiße. Vielleicht gründe ich einfach meine eigene Firma für mobile Toiletten. Hauptsitz meiner Firma wird dann in der Stadt Micha sein, die ich allerdings auch erst noch gründen muss. Es ist wirklich immer was zu tun. Einen Firmennamen brauche ich ja auch noch. Vielleicht Achim? Firma Achim aus Micha – Aus Liebe zu Scheiße. Ja, das klingt gut. Jetzt brauche ich nur noch Investoren, aber da mache ich mir keine großen Sorgen. Vielleicht wird es ja schon heute Abend was.


Heute 20 Uhr nämlich: Reformbühne in der Jägerklause u. a. mit mir als Gast

21. Oktober 2018
Achim und Micha

Post von Erich Mielke

Ich bin mir nicht mehr sicher, ob Erich Mielke mir jemals einen Brief, eine Postkarte oder ein Telegramm geschickt hat und auch nicht, ob er meine Begeisterung für Anagramme teilte oder ob ich mir das nur zusammengesponnen habe. Eine E-Mail, SMS oder MMS hat er mir jedenfalls nie geschickt. Da hat er sich gegen gesträubt. Und auch Flaschenpost mochte er nicht (wahrscheinlich wegen des Untergrund-Hits „Flaschenpost vom Klassenfeind” von der Punkband Plauener Pogoplauzen). Aber wie dem auch sei, so zum Beispiel könnte eine Nachricht ausgesehen haben, welche ich einmal von Mielke bekommen haben könnte:

He Meikel Neid,

Eh Grafen fragen, raufen Frauen, drohen Horden.

Dein Mielke


Heute: Die Surfpoeten im Klub der Republik mit Ruth, Tube, Konrad, mir und als Gast Kaspar Franziska Hauser

22. Februar 2017
Post von Erich Mielke