KURZGESCHICHTEN, KRITZELEIEN & KARTOONS

Putin auf Ecstasy

„Putin aus Ungarn geschlagen und misshandelt‟ las ich soeben als fette Überschrift in einer Zeitung, einem verfickten Drecksschundblatt der Büld. Hatte mich erst gewundert, dann aber irgendwie auch nicht, weil könnte ja sein. Ich hatte mich aber einfach nur verlesen. Puten aus Ungarn wurden geschlagen und misshandelt. In Bayern. Oder bayrische Puten wurden in Ungarn – also Putin jedenfalls nicht.
Noch viel schlimmer aber, als das Putin Puten misshandelt werden, finde ich die fälschliche Verwendung des Wortes E-Roller. Ich könnte mich so richtig aufregen, wenn ich nicht so faul wäre. E-Roller nämlich ist seit den frühen 1990ern ein Kosename für die Hersteller von Ecstasy-Pillen. Weiß doch jeder. Möchte man meinen.


Und heute Abend: Die Brauseboys mit moi als Lesegast, 20 Uhr, Eschenbräu, Triftstr. 67, 13353 Berlin

8. August 2019
Putin auf Ecstasy

Von wegen Sommerloch

Der 7. Juli, man möchte meinen – aber dem ist gar nicht so. Ich dachte ja auch erst – aber dann habe ich mal etwas recherchiert. Der 7. Juli, also klar heute sowieso, weil heute Abend bin ich bei der Reformbühne in der Baiz zu Gast und außerdem ist heute weder der wärmste noch der kälteste 7. Juli seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Aber auch in der Vergangenheit war am 7. Juli mächtig was los. Vor 139 Jahren erschien die erste Ausgabe des Dudens. Vor 79 Jahren wurde Ringo Starr geboren. Vor 311 Jahren starb der berühmte Historiker Konrad Samuel Schurzfleisch, vor 13 Jahren der weniger bekannte Ententrainer Entertainer Rudi Carrell und vor 8 Jahren (immerhin nur läppische 66 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs) entzog die Stadt Braunau Adolf Hitler die Ehrenbürgerwürde. Und natürlich in einem Jahr vor einem Jahr war ich bei der Reformbühne in der Baiz zu Gast gewesen. Wird vermutlich ein Feiertag geworden sein, in einem Jahr.


Tippp für heute: Reformbühne Heim & Welt u. a. mit Maik Martschinkowsky und mir als Gäste

Tippp für übermorgen (Tiensdag): LSD u. a. mit mir als Gastleser

7. Juli 2019
Von wegen Sommerloch

Wir würden uns opfern

Das war ja ein Wahnsinn in Wien am Wochenende! Kaum haben Ahne, Spider, Lt. Surf und ich die österreichische Grenze passiert, tritt dieser HR Giger HC Strache zurück. Nicht das wir etwas mit dem aufgetauchten Videomaterial zu tun hatten, obwohl wenn’s keiner gewesen sein möchte, würden wir vielleicht – aber das muss ich erst noch mit den Anderen besprechen. Vor allem muss ich auch mit den Anderen klären, ob das noch steht, dass wir jetzt den Laden (Österreich) übernehmen. Müssen wir nur mal sehen, wie wir das organisatorisch – also mir persönlich würde Home-Office ganz gut in den Kram passen. Abgesehen davon aber: Falls hier jemand aus dem Ausland mitliest und mit seiner Regierung unzufrieden ist, lade uns doch mal zu euch ein. Vielleicht können wir da was deichseln. Als Nächstes werde ich morgen die Bezirksregierung von Moabit stürzen unterhalten. Bei Fuchs & Söhne nämlich.


Mittwoch, 22. 05. 2019, 19:30 Uhr, Fuchs & Söhne im GRIPS Theater mit Paul Bokowski, Sebastian Lehmann, André Herrmann sowie Bodo Wartke und mir als Gästen

21. Mai 2019
Wir würden uns opfern

Mein erstes Mal

Ich bin schon ein bisschen aufgeregt, weil übermorgen, also am 23. 03. 2019, ist mein erstes Mal. Nicht mein erster Besuch der Buchmesse und auch nicht mein erstes Mal lesen vor Publikum, aber mein erstes Mal Lesen auf der Buchmesse. Ich stelle dort nämlich mein Buch „Liebesgrüße aus Mostrich“ vor. Falls ihr auch auf der Messe seid, könnt ihr mich ja besuchen kommen. Und Buh rufen. Oder laut pupsen während ich lese. Oder, ach euch fällt schon was ein.


Tip für heute: Wikipedia boykottieren (Aber wirklich nur heute!)

Tip für Samstach: Buchmesse, Forum Literatur, Halle 5, 13:00 Uhr: Ick lese aus „Liebesgrüße aus Mostrich“

21. März 2019
Mein erstes Mal

Die Zeit vergeht

Zwei Wochen ist meine Buchpremiere jetzt schon wieder her. Es war fantastisch, soweit ich das von der Bühne mitbekommen habe jedenfalls. Voll. Schön. Voll schön. Danke an dieser Stelle noch mal an die vielen Helfer und Besucher. Ein paar Fotos habe ich inzwischen bei Fishbone Facebook hochgeladen. Aber so schön es auch war, das Leben geht weiter. Heute zum Beispiel fahre ich nach Neukölln, höre Musik und sehe Menschen beim Eierlikör trinken zu. Nebenbei lese ich auch noch den ein oder anderen Text. Also falls ihr nicht gerade beim Marathon mitlauft, kommt doch nach Neukölln, ihr Schnuffels.


Heute 16:00 – 18:30: Matinee in der Wildenbruchbar mit u. a. Textbeiträgen von mir (Und es gibt Eierlikör)

16. September 2018
Die Zeit vergeht

Buchpremiere

Kinder, zückt die Kalender, besorgt euch einen Babysitter, kauft euch elegante Abendgarderobe bei Aldi oder Manufaktum und kommt am 1. September zur Premiere meines Buches „Liebesgrüße aus Mostrich“ in die Warte in der Marienburg. Ivo Lotion singt, ich lese und Leo Solter moderiert durch den Abend. Es wird kolossal!

Hier die harten Fakten:

Buchpremiere
»Liebesgrüße aus Mostrich«
01.09.2018, 20 Uhr
Warte in der Marienburg
Marienburger Str. 16
10405 Berlin
Einlass: 19 Uhr
Eintritt: 8 € • Nur Abendkasse

Link zur Veranstaltung bei facebook

 

30. Juli 2018
Buchpremiere

Aufruf

Aufruf an alle (außer den Einen da, der mir letztens die Vorfahrt genommen hat, dich will ich da nicht sehen, du Flitzpiepe!): Kommt heute Abend in die Alte Kantine zum Kantinenlesen. Dann bin ich da nicht ganz alleine. Also gut Jacinta Nandi, Heiko Werning, Frank Sorge und Dr. Jakob Hein sind auch da, aber die können nur gut vorlesen und nicht so gut zuhören. Ich werde Bücher dabei haben und selbige auch vor Ort signieren. Ihr könnt euch auch einen Laptop oder ein Tablett mitnehmen und heimlich (ohne Ton!) nebenbei Fußball kucken. Ihr könntet auch immer mal den Zwischenstand durch den Laden brüllen. Wenn ich gerade vorlese zum Beispiel. Das würde ich voll gut finden. Gestern fand ich auch was voll gut. Da habe ich nämlich einen Fetzen eines Telefonates mithören dürfen: „Kann man das nicht auch homöopathisch behandeln? Ich würde die OP gerne vermeiden.“ Ich frage mich noch immer, um was für eine OP es sich handelt. Haartransplantation, Gallenblasenentfernung, Operation Walküre oder Gehirnamputation. Vermutlich wird das ein ewiges Geheimnis bleiben. Wegen der homöopathischen Schweigepflicht.


TTIP für heute: Kantinenlesen mit Jacinta Nandi, Jakob Hein, Frank Sorge, Heiko Werning und moi

23. Juni 2018
Aufruf

Darm-Investment

Der 19. Mai, was für ein Tag! Die letzten Tage war ich ja nicht so gut drauf, weil wir, also ich und ein paar Kinder hatten ein großes Haus mit vielen Bewohnern und Schornstein und Fahrradschuppen und, na ein tolles Haus eben, mit Kreide auf den Hof gemalt und das hat der letzte Regen dann – aber heute scheint wieder die Sonne, es ist der Feiertag der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und nationaler Informationstag für Verbraucher zum Investmentfonds-Sparen. Wie das genau zusammen passt oder ob das überhaupt, das weiß ich jetzt auch nicht. Jedenfalls werde ich das Eine oder Andere oder Beides heute Abend gebührlich (also so im Stillen, tief in mir drin) live feiern. Beim Kantinenlesen nämlich. In der Alten Kantine. Jakob Hein, Falko Hennig, Dan Richter und Giulia Enders Jacinta Nandi sind auch dabei und feiern innerlich und lesen Geschichten vor. Du würdest mir raten dort hinzukommen, wenn du ich wärest. Und ich du. Oder so ähnlich. Oder ganz anders.


Heute Abend 20 Uhr, Alte Kantine: Kantinenlesen mit den oben genannten und mir

19. Mai 2018
Darm-Investment

Larsi

Letztens erzählte mir jemand in einer fancy Cocktailbar einer Eckkneipe, good old Lars von Tier (hihi) würde an zwei neuen Filmen arbeiten, und zwar erstens „Das große Pressen“, ein Film, komplett im Kreißsaal gedreht, mit spektakulären Nahaufnahmen, viel Blut, viel Schreien, in Zusammenarbeit mit dem Frauen-Sumo-Geschwader Unterhaching e. V. und einem unverbrauchten, avantgardistischen Sounddesigner aus Kapstadt und zweitens „Das Exkrement ist gescheitert“, ein Stummfilm über Verstopfungen mit Veronica Ferres in der Klopapierrolle Hauptrolle. Beide Filme mit vielen Behinderten und natürlich straight Dogma Dogma. Ich bin schon ganz gespannt und werde mir auf jeden Fall beide Streifen ansehen. Also falls, und ich halte das für recht wahrscheinlich, ich mir das nicht selber ausgedacht habe, letztens in der Eckkneipe fancy Cocktailbar. Kann mich an den Abend kaum noch erinnern. Es gab Literweise Latte Martini und Caipiccino, aber Lars von Trier, der war da nicht dabei, glaube ich zumindest.


Und heute Abend: Die Surfpoeten lesen im Klub der Republik drin (diesmal leider ohne Lars)

10. Mai 2017
Larsi

Neuer Stoff

Yeehaw! Ich habe es geschafft ein paar mehr oder wenige neue Cartoons zur Cartoongalerie hinzuzufügen. Erst wurden zwei Bilder bei Safari nicht angezeigt, bei Firefox und aufm Taschentelefon aber schon und nach mehreren neuen Uploads, zwei zerschlagenen Computern, drei zusammengefalteten Tastaturen und vier grauen Haaren  kam dann die Erkenntnis: Safari mag keine Umlaute. Ja ich weiß, Umlaute in Dateinamen. Aber ich dachte, dass hätten wir längst hinter uns. Wir schreiben das Jahr 2017 und noch immer werden Umlaute von gewissen Browsern diskriminiert. Als ob Umlaute minderwertige Buchstaben wären. Es wird Zeit, dass das aufhört! Umlaute sind Buchstaben wie alle anderen auch!


Und heute Abend: Hamset nich kleina? Die Mini-Lese-Talk-Show von und mit Lea Streisand und mir als Gast

5. Mai 2017
Neuer Stoff