KURZGESCHICHTEN, KRITZELEIEN & KARTOONS

Vorerst vorbei

Heute ist ja Fete da la Monique oder was, deswegen fangen die Surfpoeten erst um 22 Uhr oder noch später an, weil da is Musik vorher noch im Klub der Republik. Finde ich gut, weil muss ja früh raus morgen. Deswegen nehme ich auch paar Prodigy-Schallplatten mit und spiele sie ab (wegen Fete da la Monique und weil die anderen keine haben). Außerdem wird das heute mein vorerst letzter Abend bei den Surfpoeten. Warum, dazu schreibe ich vielleicht später noch was. Heute jedenfalls noch mal Surfpoeten mit mir am Mikrofon und am Plattenteller.


Also heute ab ca. 22 Uhr: Die Surfpoeten im Klub der Republik

21. Juni 2017
Vorerst vorbei

Er ist da

Der neue Salbader. Der Salbader, der kleine Heft, der Literatur-Zeitschrift. Klein aber ho ho, ganz wie der Weihnachtsmann. Der Weihnachtsmann Salbader enthält 21 Kurzgeschichten u. a. von Ahne, Kirsten Fuchs, Spider, Paul Bokowski, Sebastian Lehmann, Horst Evers und und und mir. Ein Vorwort, 21 Texte, 72 Seiten, schnieke Illustrationen von Martin Krusche und das Ganze für nur 4 Euro. Kaufen kann man den Salbader zum Beispiel heute Abend bei den Surfpoeten. Lohnt sich.


Heute (Musik ab 21 Uhr, Gelese ab 21:30 Uhr): Die Surfpoeten im Klub der Republik

14. Juni 2017
Er ist da

Keine Verlängerung

Dieses Jahr habe ich ja schon im Januar oder Februar meine Steuererklärung gemacht darüber nachgedacht, meine Steuererklärung diesmal nicht wieder auf den letzten Drücker zu machen, aber eingereicht habe ich sie dann doch erst heute. Immerhin fristgerecht. Also klar gibt’s auf Anfrage auch Verlängerung, aber ich bin grundsätzlich gegen Verlängerungen. Ob nun bei der Steuer, beim Sport oder beim Penis. Irgendwann muss doch mal Schluss sein! Ich also heute die Steuererklärung online abgegeben, also bei ELSTER, wobei es ja schon bezeichnend ist, dass das Portal nach diesem diebischen Vogel benannt wurde, aber egal, ich also hier Steuererklärung im Internet und was soll ich sagen, das ist auch nicht groß anders als Pornos kucken. Es wird verdammt viel gestöhnt. So und jetzt mache ich mich auf den Weg zu den Surfpoeten, wo ich meine Steuererklärung vorlesen werden. Inklusive den Anlagen N, S, Alpha, Ypsilon, @ und €.


Gleich nämlich: Die Surfpoeten im Klub der Republik

31. Mai 2017
Keine Verlängerung

Nichts

Liebes Badetuch Tagebuch,

ich habe dir im Moment einfach nichts zu sagen. Und das tue ich jetzt auch: „Nichts. Nichts. Nichts.“ Das war’s auch schon.

Bussi, dein Meikel

PS: Demnächst gibt’s neue Termine und Neuigkeiten zum Buch und so weiter, aber bis dahin erstmal nichts, nichts, nichts.

 

23. Mai 2017
Nichts

Larsi

Letztens erzählte mir jemand in einer fancy Cocktailbar einer Eckkneipe, good old Lars von Tier (hihi) würde an zwei neuen Filmen arbeiten, und zwar erstens „Das große Pressen“, ein Film, komplett im Kreißsaal gedreht, mit spektakulären Nahaufnahmen, viel Blut, viel Schreien, in Zusammenarbeit mit dem Frauen-Sumo-Geschwader Unterhaching e. V. und einem unverbrauchten, avantgardistischen Sounddesigner aus Kapstadt und zweitens „Das Exkrement ist gescheitert“, ein Stummfilm über Verstopfungen mit Veronica Ferres in der Klopapierrolle Hauptrolle. Beide Filme mit vielen Behinderten und natürlich straight Dogma Dogma. Ich bin schon ganz gespannt und werde mir auf jeden Fall beide Streifen ansehen. Also falls, und ich halte das für recht wahrscheinlich, ich mir das nicht selber ausgedacht habe, letztens in der Eckkneipe fancy Cocktailbar. Kann mich an den Abend kaum noch erinnern. Es gab Literweise Latte Martini und Caipiccino, aber Lars von Trier, der war da nicht dabei, glaube ich zumindest.


Und heute Abend: Die Surfpoeten lesen im Klub der Republik drin (diesmal leider ohne Lars)

10. Mai 2017
Larsi

Neuer Stoff

Yeehaw! Ich habe es geschafft ein paar mehr oder wenige neue Cartoons zur Cartoongalerie hinzuzufügen. Erst wurden zwei Bilder bei Safari nicht angezeigt, bei Firefox und aufm Taschentelefon aber schon und nach mehreren neuen Uploads, zwei zerschlagenen Computern, drei zusammengefalteten Tastaturen und vier grauen Haaren  kam dann die Erkenntnis: Safari mag keine Umlaute. Ja ich weiß, Umlaute in Dateinamen. Aber ich dachte, dass hätten wir längst hinter uns. Wir schreiben das Jahr 2017 und noch immer werden Umlaute von gewissen Browsern diskriminiert. Als ob Umlaute minderwertige Buchstaben wären. Es wird Zeit, dass das aufhört! Umlaute sind Buchstaben wie alle anderen auch!


Und heute Abend: Hamset nich kleina? Die Mini-Lese-Talk-Show von und mit Lea Streisand und mir als Gast

5. Mai 2017
Neuer Stoff

Früher oder später

Immer mal wieder werde ich gefragt, ob es denn ein Buch geben würde, also nicht irgendein Buch, sondern ein Buch von mir, mit Geschichten drin. Ja es würde ein Buch geben, wenn es denn schon fertig wäre. Und es wird ein Buch geben wenn es denn fertig ist. Ich habe mich aus verschiedenen Gründen dafür entschieden, das Buch selbst rauszubringen und alles mehr oder weniger so zu machen wie ich es haben möchte. Die Texte sind längst fertig, aber das ist ja leider nicht alles. Für alles nach dem Schreiben hat man eben einen Verlag, wenn man denn einen hat, aber der kassiert dann eben auch ordentlich, wenn man Bücher verkauft und sorgt im schlechtesten Fall nicht einmal dafür, dass man Bücher verkauft. Man verkauft also vielleicht kaum Bücher über den Verlag und kommt nicht in den Buchhandel rein. Und keine Bücher verkaufen und nicht in den Handel kommen, da mache ich mir nichts vor, das kann ich auch alleine. Keine Werbung machen kann ich auch und keine Lesungen organisieren sowieso. Bevor ich jetzt aber irgendein Datum nenne, sage ich mal dieses Jahrhundert wird es noch was mit dem Buch. Ob nun im Sommer oder im Herbst, ich will mich da nicht festlegen. Was ich aber versprechen kann ist, dass es ein sehr schönes Buch werden wird. Mit Buchseiten, einem Cover und einem Vorwort von Ahne.


Und heute Abend ab 21 Uhr in der Analog Bar im Wedding: Kleinkunst macht auch Mist – Die offene Bühne mit Stand-up-Stepptanz, Jodel-Meditation und u. a. mir als Vorleser

3. Mai 2017
Früher oder später

Bloß kein Mitleid

Ich war ja kurz weg, also im Urlaub, also nicht in altem Blattwerk, sondern mit Frau und Kind und sogar noch einer Familie im Harz, also fast im Harz, der Kyffhäuser gehört nämlich gar nicht zum Harz wie ich erfahren musste, dabei war dem doch früher immer so, glaubte ich jedenfalls, aber jetzt oder vielleicht auch schon immer gehört der Kyffhäuser eben nicht zum Harz sondern liegt einfach nur südöstlich des Harzes. Der Kyffhäuser gehört nicht zum Harz! Wenn das der Führer Barbarossa wüsste. Der Kyffhäuser gehört nicht zum Harz! Das lasse ich mir tättowieren damit ich es niemals mehr vergessen tue. Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte ist, das ich jetzt krank bin, also erkältet, also so richtig erkältet. Mit Schnupfen UND Halsschmerzen. War kalt da im Harz Kyffhäuserkreis und außerdem war ich ja mit der Familie da. Also wenig Schlaf, viel Geschrei und Geheule. Zwischendurch war’s auch schön, aber der Erholungsfaktor, der lag bei, ach keine Ahnung wie man den Erholungsfaktor berechnet, in was wird der überhaupt gemessen? Quadratmeter? Lumen? Jedenfalls war der nicht so hoch der Erholungsfaktor und ich bin jetzt sterbenskrank erkältet. Urlaub mit Familie ist eben nicht Urlaub mit der Familie. Urlaub mit Familie ist, wenn die Familie in den Urlaub fährt und man selbst zu Hause bleibt. Oder andersrum. Aber ich will mich ja nicht beschweren, ich habe es ja so gewollt. Also nicht das mit der Erkältung, aber die Reise zum Kyffhäuser, der sich dazumal auch Kiffhäuser schrub. Wie dem auch sei, heute Abend live: Aspirin Complex Brausepulver und ich bei Fuchs und Söhne.


Heute Abend 20 Uhr im ZK/U: Fuchs & Söhne mit mir als Gast

19. April 2017
Bloß kein Mitleid

Ick wunder mir ja nich mehr

Letzten Monat ist es erschienen und schon jetzt habe ich ein Belegexemplar erhalten, von einem Buch mit Berlinerischen Gedichten. Berlinerische Gedichte von der Steinzeit bis heute, von weltberühmten Autoren wie Ahne oder Andreas Gläser und frischen Talenten wie Theodor Fontane oder mir, gesammelt u. a. vom duften Thilo Bock. Das Buch sieht sehr gut aus und enthält fast 250 Gedichte für nur 42 Euro. Wieviel ein Gedicht kostet, werde ich über die Feiertage ausrechnen. Oder auch nicht. Kaufen kann man das Sammlerstückchen (es gibt nur 4444) zum Beispiel hier. Ich wünsche an dieser Stelle schon mal fröhliches Rumgeeier am Wochenende. Ich verabschiede mich morgen früh für ein paar Tage vom Internet und fahre in die Einöde.


Und heute Abend: Die Surfpoeten lesen, tanzen, singen im Klub der Republik – mit als Gast Kristin Jekyll

12. April 2017
Ick wunder mir ja nich mehr

Zum Glück habe ich BWL studiert

Ich habe ein schönes Büro. Dort sitze ich nun und bereite mich auf meine Auftritte in dieser Woche vor. Doch nicht nur das. Vorhin habe ich den Kalender umgeblättert. Ist ja jetzt April. Am Wochenende war ich leider nicht im Büro. Habe nun nachträglich einen Smiley in das Kästchen vom 1. April gemalt. 1. April, Ey das ist immer so extrem lustig mit diesen Aprilscherzen. Ich hab wieder den von wegen dein Hosenstall ist offen gebracht. Kam aber nicht so gut rüber dieses Jahr. War in dem Moment ja auch gerade in der Sauna. Jetz bin ich nicht in der Sauna. Jetzt sitze ich im Büro. Später werde ich noch die Topfpflanze gießen. Habe ich am Wochenende ja nicht machen können, weil da war ich ja leider nicht im Büro. Nach dem Gießen der Topfpflanze werde ich mir die Hände waschen. Das mache ich immer so. Zum Glück habe ich ein Waschbecken in meinem Büro. Zum Glück habe ich überhaupt ein Büro. Und dann auch noch so ein schönes. Zum Glück kann ich nächstes Jahr wieder einen Aprilscherz machen. Vielleicht sage ich jemandem, dass seine Schnürsenkel auf sind. Auch ein richtiger Brüller. Zum Glück kann ich zum Lachen ins Büro und muss nicht in den Keller. Zum Glück habe ich BWL studiert.

Mittwoch: Geschmacksverstärker im Zebrano-Theater mit Frank Viehweg und mir als Gäste

Donnerstag: Couchpoetos im Lovelite mit mir als Gast

Samstag: Kantinenlesen mit u. a. mir

3. April 2017
Zum Glück habe ich BWL studiert