KURZGESCHICHTEN, KRITZELEIEN & KARTOONS

Die Zeit vergeht

Zwei Wochen ist meine Buchpremiere jetzt schon wieder her. Es war fantastisch, soweit ich das von der Bühne mitbekommen habe jedenfalls. Voll. Schön. Voll schön. Danke an dieser Stelle noch mal an die vielen Helfer und Besucher. Ein paar Fotos habe ich inzwischen bei Fishbone Facebook hochgeladen. Aber so schön es auch war, das Leben geht weiter. Heute zum Beispiel fahre ich nach Neukölln, höre Musik und sehe Menschen beim Eierlikör trinken zu. Nebenbei lese ich auch noch den ein oder anderen Text. Also falls ihr nicht gerade beim Marathon mitlauft, kommt doch nach Neukölln, ihr Schnuffels.


Heute 16:00 – 18:30: Matinee in der Wildenbruchbar mit u. a. Textbeiträgen von mir (Und es gibt Eierlikör)

16. September 2018
Die Zeit vergeht

Last Call

Auch wenn ich schon mehrfach darauf hingewiesen habe (und so oft soll man ja nicht laut Netiquette) und auch wenn ich diesen Text fast genauso schon bei facebook, twitter und jappy geschrieben habe (und sich selbst kopieren soll man ja nicht laut Netiquette), aber mal ehrlich Netiquette das klingt doch wie ein Light-Smoothie von Nestlé und Nestlé ist ja nun wirklich, also da müssen wir ja wohl nicht drüber diskutieren.
Also: Wer gegen Nestlé ist, kommt heute Abend zu meiner Buchpremiere in die Warte in der Marienburg! Ich lese, Ivo Lotion singt und Leo Solter führt durch den Abend.
George Clooney kommt übrigens nicht, weil der ist FÜR Nestlé. Aber Anjolina Gelee kommt vielleicht, weil die ist gegen Nestlé und außerdem liest sie immer die Berliner Woche und die hat ja über meine Buchpremiere berichtet.

Heute: Buchpremiere „Liebesgrüße aus Mostrich“ mit Ivo Lotion, Leo Solter und mir

1. September 2018
Last Call

Man lernt nie aus

Während meines BWL-Studiums Gestern habe ich ein neues, also für mich neues, Wort gelernt. Und zwar Stagflation. Ein Kofferwort aus „Stagnation“ und „Inflation“. Erfunden haben sollen das Wort das ehemalige britische Topmodel Kate Moss der ehemalige britische Finanzminister Iain Macleod und John Overcountry. John Overcountry (gebürtig Johann Überland), der 1965 aus der DDR nach Großbritannien türmte, wuchs in einem Kinderheim in der Nähe von Jena auf und gründete dort mit einigen anderen Jungen den planwirtschaftskritischen Geheimbund „Die Wirtschaftswaisen“. Der Geheimbund flog auf, nachdem eines seiner Mitglieder (Jörg Zwitscher) für eine Ablösesumme von zwei Bananen und einer Ananas von den Wirtschaftswaisen zur Stasi gewechselt war. Die meisten Mitglieder des Geheimbundes landeten im Knast in Bautzen und mussten bis zum Fall der Mauer Senfkörner sortieren (die schlechten ins Kröpfchen, die guten ins Töpfchen). Johann Überland aber gelang die Flucht nach England (über Eritrea, die Osterinseln und die Antarktis), wo er seine Liebe zu den im Königreich als „suitcasewords“ bekannten Kofferwörtern entdeckte. Fun Factory: Ursprünglich sollte das Kofferwort aus Stagnation und Inflation „Infnation“ heißen, wurde aber aus Angst vor einem Atomschlag (die USA, als Land mit den weltweit meisten Pflichtimpfungen bezeichneten sich gern als „Impfnation“ und hatten ihrem Nachbarland Mexiko aufgrund der Ähnlichkeit von „Mexiko“ zum Namen des US-Bundesstaates „New Mexico“ schon desöfteren mit Vernichtung gedroht) als „Stagflation“ bekannt. Welch ein Glück, denn sonst wäre es wohl nie zu dem berühmten Zweizeiler des britischen Dichters Ed Kilimeen gekommen, welcher noch heute über der Eingangstür zur Herrentoilette in der Bibliothek der University of Oxford prangt:
Zur Abwehr einer Stagflation
Hilft selten eine Flakstation


TTIP für heute Abend: 20:30 Uhr, Frannz-Club, Peace, Love & Poetry mit u. a. Ahne und mir

14. August 2018
Man lernt nie aus

Buchpremiere

Kinder, zückt die Kalender, besorgt euch einen Babysitter, kauft euch elegante Abendgarderobe bei Aldi oder Manufaktum und kommt am 1. September zur Premiere meines Buches „Liebesgrüße aus Mostrich“ in die Warte in der Marienburg. Ivo Lotion singt, ich lese und Leo Solter moderiert durch den Abend. Es wird kolossal!

Hier die harten Fakten:

Buchpremiere
»Liebesgrüße aus Mostrich«
01.09.2018, 20 Uhr
Warte in der Marienburg
Marienburger Str. 16
10405 Berlin
Einlass: 19 Uhr
Eintritt: 8 € • Nur Abendkasse

Link zur Veranstaltung bei facebook

 

30. Juli 2018
Buchpremiere

Aufgeweckt

Aufgeweckt wurde ich heute morgen von zwei Elstern, die sich sich lautstark unterhielten, worüber genau, also ich kann da nur vermuten, aber vermutlich ging es um den Leergutengpass. Also gerade bei Bier, da könnte es eng werden. Also in den Brauereien, dort wo das Bier abgefüllt wird, dort gibt es zu wenig. Wegen der WM und auch weil es jetzt ja immer so warm ist (Merke: wenn es sehr warm ist, wird mehr Wasser Bier als üblich getrunken), da haben wir uns ja alle die Bude mit Kästenweise Bier zugestellt, aber (jetzt kommt’s): Man muss die Kästen mit den leeren Pullen dann auch wieder abgeben, weil (jetzt kommts noch mal): Die Flaschen die nicht im Umlauf sind, die fehlen dann am Ende bei der Abfüllung (Tippp: Siehe auch Mehrwegsystem). Bierflaschen, da können ja nicht so einfach über Nacht, Millionen von hergestellt – die sind ja alle mundgeblasen oder handgeschöpft oder was weiß, ich jedenfalls es gibt zu wenig Flaschen in diesem Land! Also ich bin ja fein raus, heute Abend jedenfalls, weil da lese ich im Schokoladen und dort haben sie glaube ich Gläser oder zumindest Teller aus denen man sein Bier schlürfen kann.


TTIP für heute Abend: 21:30 Uhr, Liebe statt Drogen im Schokoladen mit Martin Goldenbaum und mir zu Gast

24. Juli 2018
Aufgeweckt

Knöterich

Ich bin zurück aus dem Urlaub, der natürlich, wie eigentlich immer zu kurz war und was soll ich sagen, Urlaub eben. Sonne, Meer, Sand im Schlüpper, ihr kennt das ja. Der Urlaub war aber nicht nur schön, also außer das mit dem Sand im Schlüpper, sondern auch informativ. Ich habe nämlich den Knöterich schätzen gelernt. Klar, er sieht gut aus, aber das sticht einem ja sofort ins Auge, was aber noch viel interessanter ist, ist was er kann. Er kann nämlich sich ausbreiten. In unserem Ferienhaus, dort wo er vor dem Haus wuchs, hat er sich unter dem Fundament des Hauses durchgearbeitet und kam dann im Haus hinter dem Sofa hervorgewachsen. Von wegen „Hallöchen, wie geht’s, wie steht’s, vielleicht kennt ihr mich, ich bin der Knöterich, der Pflanzenkollege von vor dem Haus, aber ab jetzt bin ich auch in dem Haus. Könnt ihr gar nichts gegen machen. Versucht ruhig ein paar Triebe auszureißen, mir egal, ich habe meine Wurzeln schon überall.“ Zu Hause, also auf dem Hof bei mir, da wächst auch so ein Knöterich, in einem Blumentopf. Also der Blumentopf ist eigentlich nur noch Dekoration, weil der Boden des Topfes, den hat der Knöterich schon gesprengt. Also falls ich mich bald nicht mehr melde, dann hat der Knöterich das Haus, in welchem ich wohne, zum Einsturz gebracht.

Heute Abend aber erstmal: La Luz, 20:30 Uhr, Die Brauseboys mit mir als Gast

19. Juli 2018
Knöterich

Drei auf einem Baum

Liebes Internet,

morgen fahre ich in den Urlaub. Ich wollte nur, dass du Bescheid weißt, weil man weiß ja nie. Ich schreib dir dann vielleicht nicht so häufig bzw eher gar nicht. Ich habe vorm Urlaub alles erledigt soweit: Müll runtergebracht, Wäsche aus der Maschine geholt, Fenster geschlossen, Basilikum gegossen und runtergeschnitten. Heute übrigens habe ich drei Eichhörnchen (gleichzeitig) auf einem Baum gesehen. Zwei davon haben diniert und eins hat gepopelt. Glaube ich jedenfalls. Das saß so weit oben im Baum. Könnte auch sein, dass es sich mit den Krallen hinter den Ohren gekratzt hat. Nun aber zu einem ganz anderen Thema: Mein Buch ist natürlich weiterhin erhältlich, auch wenn ich im Urlaub bin. Für Selbstabholer in Berlin: zum Beispiel bei Farbenklitsch & Friends (Husemannstr. 3), im Absinth Depot (Weinmeisterstr. 4) und bei Dussmann. Für Internetbesteller: zum Beispiel beim Verlag (portofrei), bei meinen Freunden von HHV (Buch inkl. Sticker) und weiterhin auch bei mir (für die wo mit Widmung wollen).

PS: Liebes Internet, falls du dich gefragt hast ob es denn eine Buchpremiere geben wird, ja die wird es geben und zwar am 1. September. Weitere Infos folgen.

PPS: Falls jemand mal ein Eichhörnchen auf drei Bäumen (gleichzeitig) sehen sollte, ach egal, ich brauche Urlaub.

1. Juli 2018
Drei auf einem Baum

Aufruf

Aufruf an alle (außer den Einen da, der mir letztens die Vorfahrt genommen hat, dich will ich da nicht sehen, du Flitzpiepe!): Kommt heute Abend in die Alte Kantine zum Kantinenlesen. Dann bin ich da nicht ganz alleine. Also gut Jacinta Nandi, Heiko Werning, Frank Sorge und Dr. Jakob Hein sind auch da, aber die können nur gut vorlesen und nicht so gut zuhören. Ich werde Bücher dabei haben und selbige auch vor Ort signieren. Ihr könnt euch auch einen Laptop oder ein Tablett mitnehmen und heimlich (ohne Ton!) nebenbei Fußball kucken. Ihr könntet auch immer mal den Zwischenstand durch den Laden brüllen. Wenn ich gerade vorlese zum Beispiel. Das würde ich voll gut finden. Gestern fand ich auch was voll gut. Da habe ich nämlich einen Fetzen eines Telefonates mithören dürfen: „Kann man das nicht auch homöopathisch behandeln? Ich würde die OP gerne vermeiden.“ Ich frage mich noch immer, um was für eine OP es sich handelt. Haartransplantation, Gallenblasenentfernung, Operation Walküre oder Gehirnamputation. Vermutlich wird das ein ewiges Geheimnis bleiben. Wegen der homöopathischen Schweigepflicht.


TTIP für heute: Kantinenlesen mit Jacinta Nandi, Jakob Hein, Frank Sorge, Heiko Werning und moi

23. Juni 2018
Aufruf

Liebesgrüße aus Mostrich

Nach fast zweihundert Jahren Arbeit ist es endlich soweit: Mein erstes Buch ist fertig. Es hört auf den Namen „Liebesgrüße aus Mostrich“ und ist sehr gut. Drin sind 25 Kurzgeschichten, ein paar Gedichte, ein Vorwort von Ahne und wundervolle Illustrationen von keiner geringeren als Leni Diemke. Ihr könnt das Buch HIER für 10 € versandkostenfrei bestellen oder bei mir (E-Mail an mich) für 12 € (inklusive Versand, Widmung und schicker Sticker). Oder ihr kommt mal zu einer Lesung und holt euch da ein Exemplar ab (versandkostenfrei und ich kritzel euch auch was rein).

Ich wiederhole mich ungern, aber: Kauft das Buch. Es ist sehr gut.

Danke für die Aufmerksamkeit!

 

20. Juni 2018
Liebesgrüße aus Mostrich

Let it Bier

Vorgestern war ich ja im BKA, zur Premiere des ersten nordostdeutschen Kriminal-Musicals und das war sehr schön und unterhaltsam und lustig und zum Nachdenken anregend und überhaupt gewesen und danach waren wir noch unten neben dem BKA in einer, also vor einer, also wir haben draußen gesessen in oder eben vor einer Lokalität und dort wurde angepriesen, ich habe es leider nicht probiert, ein Getränk Namens Bierpirinha. Und weil ich das eben nicht probiert habe, darüber ärgere ich mich jetzt natürlich, vor allem weil ich zu faul bin da noch mal hinzufahren, wollte ich mal sagen, also falls da demnächst mal Jemand/in ist, also in dieser Lokalität, könnte diese/r Jemand/in nicht vielleicht mal so ein Getränk trinken und mir dann berichten, wie das schmeckt bzw. nicht schmeckt. Da wäre ich echt dankbar für!


TTIP für heute Abend: Kantinenlesen mit Ruth Herzberg, Jacinta Nandi, Paul Bokowski, Dan Richter und mir

2. Juni 2018
Let it Bier